Deutschsprachige Vortragsunterlagen, Leitlinien, Diagnosekriterien und Praxisinformationen zu ME/CFS und postakuten Infektionssyndromen – nach Zielgruppe eingeordnet und mit klarer Herkunftsangabe.
Gut zu wissen: Die Dokumente stammen von den jeweils genannten Fachgesellschaften, Institutionen und Autor:innen. Externe Links führen zur Originalquelle; Vortrags- und ausgewählte Praxisunterlagen werden als PDF direkt bereitgestellt. Inhalt und Rechte verbleiben bei den genannten Autor:innen und Institutionen.
Stellungnahmen
Gemeinsame fachliche Positionen aus Versorgung und Wissenschaft.
ME/CFSStellungnahme15. September 2026
Für eine differenzierte, respektvolle und sachlich angemessene Haltung gegenüber ME/CFS-Betroffenen
Gemeinsame Stellungnahme von Fachpersonen aus Medizin, Psychotherapie und Wissenschaft gegen pauschalisierende und stigmatisierende Darstellungen von Menschen mit ME/CFS.
Fachvorträge zu Versorgung, Begutachtung und symptomorientiertem Umgang mit postakuten Infektionssyndromen.
Fortbildung: „Postakute Infektiöse Syndrome – was können wir für unsere Patient*innen 2026 tun?“ · 20. und 27. Februar 2026 · Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien.
Welche Strukturen für PAIS gibt es, welche fehlen?
Update zu bestehenden österreichischen Versorgungsstrukturen, Versorgungslücken und den Aufgaben des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome.
Vortragende
Assoc. Prof. Priv.-Doz. DDr. Eva Untersmayr-Elsenhuber
Institution
MedUni Wien · Nationales Referenzzentrum für postvirale Syndrome
Die Rolle der Psychologie bei PAIS: Was hilft wem und wann?
Fachliche Einordnung von kognitivem Training, Pacing, GET sowie Psychologie und Psychotherapie bei PAIS und ME/CFS – einschließlich geeigneter Settings und Grenzen.
Vortragender
MMag. DDr. Markus Gole
Institution
Praxis für Psychologie, Philosophie und Berufskunde
Hinweis: Die Folien dokumentieren den fachlichen Stand der Fortbildung vom 20. und 27. Februar 2026. Sie ersetzen keine individuelle Diagnostik oder Behandlung und sollen nicht als Anleitung zur Selbstmedikation verwendet werden.
Psychologie & Abgrenzung
Vortragsunterlagen zur klinisch-psychologischen und neuropsychologischen Differentialdiagnostik sowie zur Abgrenzung von PAIS und ME/CFS gegenüber psychischen Erkrankungen.
DifferentialdiagnostikWebinar 2025
PAIS & ME/CFS: Abgrenzung zu F-Diagnosen und Komorbiditäten
Aktualisierte Einordnung psychischer Komorbiditäten, PEM als differentialdiagnostisches Merkmal, geeigneter Screenings und typischer Fallstricke in der Diagnostik.
Vortragender
MMag. DDr. Markus Gole
Format
Webinar · 12. März 2025
Institutionen
Nationales Referenzzentrum für postvirale Syndrome · Klinik Ottakring
Klinisch-psychologische und neuropsychologische Aspekte in der Diagnostik mit Fokus auf Anamnese, PEM, Differentialdiagnosen, ME/CFS-spezifische Fragebögen und Leistungsvalidierung.
Einordnung: Die Folien zeigen den fachlichen Stand der jeweiligen Vortragsdaten. Psychische Erkrankungen können als Komorbiditäten vorkommen; die Unterlagen ersetzen weder eine somatische noch eine psychologische oder psychiatrische Einzelfalldiagnostik.
Schnellinformationen & Alltag
Kompakte, deutschsprachige Materialien zum Weitergeben, Mitnehmen und Vorbereiten – für Betroffene, Angehörige und Behandelnde.
ArztterminFunktionsfähigkeit2 Seiten
Good Day/Bad Day Questionnaire – deutsche Fassung
Ausfüllbarer Fragebogen zur strukturierten Darstellung funktioneller Einschränkungen: bessere und schlechtere Tage, Stunden aufrechter Aktivität sowie konkrete Beispiele dafür, was im Alltag möglich oder nicht möglich ist.
Für wen?
Menschen mit ME/CFS, Long COVID, OI oder FM; zur Vorbereitung auf Gespräche mit Gesundheitsdienstleister:innen
Original
Bateman Horne Center · 10. Mai 2022
Deutsche Übersetzung
Anja Liesenfeld für ME-Hilfe · 30. Mai 2025
Hinweis
Übersetzung vom Bateman Horne Center genehmigt, aber nicht unabhängig auf Richtigkeit geprüft
Leicht verständliche Dokumentationshilfe zur Vorbereitung auf eine Pflegegeldbegutachtung: überwiegend ankreuzen, mit Tagesblättern, Häufigkeiten, PEM/Schwankungen und einer Orientierung zu den gesetzlichen Zeitwerten.
Separates, gut lesbares Muster zum Nachschauen: zeigt beispielhaft, wie Ankreuzfelder, Häufigkeiten, Schwankungen und PEM dokumentiert werden können. Alle Angaben zu Frau Mustermann sind frei erfunden.
kokon Rohrbach-Berg: Reha für junge Menschen mit PAIS
Das Kinder- und Jugendrehazentrum in Oberösterreich bietet eine interdisziplinäre Rehabilitation bei PAIS beziehungsweise Post-COVID an. Pacing und ein belastungsangepasster Alltag werden ausdrücklich thematisiert.
Für wen?
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie ihre Familien
Anbieter
kokon Rohrbach-Berg · Oberösterreich
Wichtiger Hinweis
Bei ME/CFS und PEM müssen Reha-Fähigkeit und strikt individuelle Belastungsanpassung vorab ärztlich geklärt werden
Kompakte Übersicht zu Diagnosekriterien, Schweregraden, Komorbiditäten, symptomorientierter Behandlung, Hilfsmitteln und einer PEM-sensiblen Praxisorganisation.
Für wen?
Ärzt:innen, Gesundheitsberufe, Betroffene und Angehörige
Grundsätze für eine symptomorientierte, PEM-sensible Physiotherapie mit strikter Überlastungsvermeidung und Abgrenzung von kontraindizierter gradueller Aktivierung.
Kompakte deutschsprachige Arbeitsunterlage zu den klinischen Diagnosekriterien einschließlich Auswertung, Bell-Skala und wichtigen Differentialdiagnosen.
Management postviraler Zustände am Beispiel Post‑COVID‑19
Österreichische S1-Leitlinie zur Abklärung und zum Management postviraler Zustände. ME/CFS war nicht Gegenstand dieser Leitlinie; sie wird daher nicht als ME/CFS-Diagnostik- oder Behandlungsleitlinie eingeordnet.
Diagnostischer Hinweis: Kriterien, Fragebögen und Testprotokolle strukturieren Anamnese und Befunderhebung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, Differentialdiagnostik oder individuelle Sicherheitsprüfung.
Strategie & Grundlagen
Grundlagendokumente für Versorgung, Forschung und gesundheitspolitische Entscheidungen.
VersorgungskonzeptÖsterreich
Leuchtturmprojekte postvirale Syndrome
Konzept zur Diagnosesicherung und Behandlung postviraler Syndrome mit Vorschlägen für spezialisierte, vernetzte Versorgungsangebote in Österreich.
Herausgeber
Nationales Referenzzentrum für postvirale Syndrome · MedUni Wien
Aktionsplan zu postakuten Infektionssyndromen (PAIS)
Der österreichische Aktionsplan bündelt Empfehlungen für Versorgung, Forschung, Aus- und Fortbildung, soziale Absicherung und öffentliche Information zu PAIS einschließlich ME/CFS.
Für wen?
Politik, Verwaltung, Versorgung, Forschung und Sozialbereich
Aktueller österreichischer Schlussbericht zu Wissensstand, Versorgung, Handlungsfeldern und Umsetzungsschritten bei postakuten Infektionssyndromen einschließlich ME/CFS.
Für wen?
Versorgung, Verwaltung, Politik, Forschung und Interessenvertretung
Der umfangreiche Bericht fasst den Wissensstand zusammen und entwickelte neue klinische Diagnosekriterien. Er prägte die internationale Anerkennung von ME/CFS als schwere systemische Erkrankung.
Für wen?
Medizin, Forschung, Behörden und Gesundheitspolitik
Links, Dokumente und Dateiangaben zuletzt geprüft am 14. August 2026. Die Aufnahme in diese Sammlung ist eine fachliche Orientierung und keine individuelle medizinische Empfehlung.
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