Wohnortnahe erste Anlaufstellen
Primärversorgung und Kinder- und Jugendheilkunde müssen Beschwerden erkennen, PEM berücksichtigen, Basisdiagnostik koordinieren und bei Bedarf gezielt weiterverweisen können.
Spezialisierte Fachversorgung
IG SAFE fordert regional erreichbare, multiprofessionelle Fachangebote für komplexe und schwere Verläufe. Telemedizin, Hausbesuche und reizarm organisierte Abläufe müssen dort vorgesehen werden, wo Betroffene Einrichtungen nicht sicher erreichen können.
Verbindliche Versorgungspfade
Zuständigkeiten, Überweisungswege, Rückmeldungen und Schnittstellen zu Pflege und Sozialbereich sollen bundesweit nachvollziehbar sein. Regionale Umsetzung darf nicht zu unterschiedlichen Qualitätsstandards führen.
Qualität messen und weiterentwickeln
Versorgungsangebote müssen anhand transparenter Kriterien evaluiert werden. Betroffenen- und Angehörigenperspektiven sind strukturiert einzubeziehen.