Gute Pflege schützt vor zusätzlicher Überlastung:
- Das Ziel ist nicht Aktivierung um jeden Preis, sondern notwendige Versorgung mit möglichst geringer Belastung.
- Pflege vorher planen, Handgriffe bündeln, Pausen ermöglichen und ausreichend Erholung danach einrechnen.
- Licht, Geräusche, Berührung, Gerüche, Gespräche und Entscheidungen können ebenfalls Energie kosten.
- Körperpflege, Essen, Trinken, Toilette, Transfers und Lagerung an den tatsächlichen Schweregrad anpassen.
- Hilfsmittel dienen dem Energiesparen. Selbstbestimmung, Zustimmung und Würde bleiben auch bei hohem Hilfebedarf zentral.
Wichtig: Bei neuen, akuten oder bedrohlichen Beschwerden muss medizinische Hilfe organisiert werden.
Quellen: Die fachlichen und offiziellen Quellen sind in der ausführlichen Fassung bei den jeweiligen Inhalten verlinkt.